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<channel><generator>iloblog 1.0</generator><title>Tilly Tiger - Make life YOUR party Feed</title><link>http://blogdeutsch.tillytiger.com/</link><description></description><item><title>Winterschlaferwachen</title><link>http://iloapp.tillytiger.com/blog/blogdeutsch?Home&amp;post=14</link><description><![CDATA[  Ja, der Winterschlaf
ist jetzt mal vorbei. Nach Lichterglitzen auf all den Tannenspitzen und
Festschmausen und Silvestersaufen und Böllern was das Zeug hält, endlich also
das neue Jahr bejubeln und euch wieder begrüßen. 

   

 Hii!! Für 2011 nur
das Allerbeste!!! Was ist denn dein Abenteuer 2011? 

   

 Ich hab mich das
neulich selbst gefragt. 2010 war ja turbulent. Der Tiger in mir ist erwacht,
ich war in New York und bin um die Häuser gezogen, hab meine ersten
Trockenübungen in CD-Produktion gemacht und mich mit "vibratin on
high" und "Get fucking rich" verewigt. Bei "Get lights with
music" konnte ich mal auf ausladender Bühne schweben und rocken, hatte
meinen eigenen Gitarristen und Pianisten an der Seite , das war mal ein tolles
Gefühl. Und bei der CD Release Party Anfang Dezember habe ich auf dem
Rathausmarkt in Hamburg bei Eiseskälte inbrünstig meine Songs geschmettert,
umringt von kleiner Fangefolgschaft, mit der ich mich alsdann beim
Glühweintrinken wieder aufgewärmt habe und dann im 20. Stock des
Riversidehotels mit breitem Grinsen an den Türstehern in Schneeboots vorbei
bin. Highheels in der Tasche versteckt, versteht sich. Was ne Aussicht in
diesem Laden. Für Hamburger wie Touris ein Muss. Das war also 2010, viel
erreicht. And now what? 

   

 Meine
Lieblingskollegin und Coach schrieb mir als Weihnachtsgruß "Get fucking
rich by vibrating on high!". Das fand ich mal inspirierend. Natürlich.
Spaß haben und reich werden. Menschen bewegen und dadurch Geld bewegen und das
alles mit etwas, was mir 24 Stunden am Tag am meisten Spaß macht… Meine Mission
Singen sollte also dabei sein. Quatsch machen und Lachen gehören dazu. Das
alles mit vielen Menschen zusammen genießen. Bei alleine Singen und Quatsch
machen gibt´s nur allerhöchstens halb soviel zu Lachen. Dann wären da noch Sex
und Tanzen. Supi. Was ist also mein Abenteuer 2011? Gruppensextanzparties?
Chantingcomedyevents? Weihnachtsmarktstürmerflashmobs? 

   

 Neulich, irgendwann
in der Weihnachtszeit, bin ich auf  www.bettydodson.com 
gestoßen und fand die Frau einfach erstaunlich. Heute über 80 (aussehend wie
vielleicht 68), hat sie 40 Jahre ihres Lebens damit verbracht,
Gruppenmasturbationsworkshops für Frauen anzubieten und macht außerdem auf
Youtube zusammen mit ihrer Geschäftspartnerin Carlin Ross sehr unterhaltsame
Gesprächsvideos zu Fragen rund um Sex. Man sieht den beiden an, dass sie Spaß
haben, sie machen Geld damit, sind ein großartiges Team, und haben vielen
Menschen genützt. 

   

 Also mein Abenteuer
2011? Spaß haben, Menschen nützen, Geld bewegen, ein Team finden. Und wie?  

 Schweigen im Äther. Nun ja, mein
Zielebrainstorming ist noch etwas unüberschaubar. Auch wenn mir die Begeisterung im Glücksrausch während der CD-Produktion der "Dry Experiment Version" im Video wieder mal vorausgeeilt ist. Derzeit sieht es noch mau aus mit Produktion von Hoch-Glanz-CD. Da kein Team vorhanden, mit dem es umzusetzen wäre und alleine geht eben gar nix. Wenn ich im Universumssupermarkt shoppen gehen könnte, hätte ich schon eine Einkaufsliste der
Dinge, die ich gerade am dringensten brauche: 

 -- eine SD Karte für
die Videokamera (Spaß mit der Kamera unterwegs) (da geht auch Media Markt, ich weiß).  

 -- einen 400 Euro
Zusatzjob, zeitlich sehr flexibel, am besten Buchhaltung nachts zu hause (Geld bewegen, doch im Ernst, kann ich, und Zahlen machen Spaß) 

 -- einen Gitarristen
für Bühnenexperimente und CD (Team für gemeinsames Spiel) 

 -- einen
Soundbastler zur Produktion der Hochglanz-CD (Team für gemeinsames Spiel) 

 -- einen Gewerberaum
zur Miete, günstig und kunden- und musiktauglich (Schaltzentrale und
Hauptquartier für die Abenteuer 2011) 

   

 Meine Grübelfalten
werden schon tiefer und mein Kopf raucht. Ich zieh jetzt mal los ums Eck und
trink einen Sekt auf das Abenteuer 2011. Vielleicht weiß ich dann mehr :-) 

   

 Gute Nacht, 

 Silly Tilly 
 ]]></description><pubDate>Mon, 10 Jan 2011 22:13:17 +0100</pubDate><category>Was ist das Abenteuer 2011?</category></item><item><title>Celebrate with Joy</title><link>http://iloapp.tillytiger.com/blog/blogdeutsch?Home&amp;post=13</link><description><![CDATA[  Wow!! Was für eine
Woche!! Alles hat einfach geklappt!! Vor einer Woche, als ich gerade einen
Zwischenmieter für meine alte Wohnung suchte, weil ich eine neue gefunden habe,
schneite Dirk herein, um sie sich anzuschauen. Er ist Videoproduzent,
Animationsdesigner und Musiker gleichzeitig. Wir kennen uns schon eine Weile
und ich dachte immer, dass er genau der Richtige ist, um ein erstes Musikvideo
zu produzieren, sobald ich an den Punkt komme. Zu dem Zeitpunkt hatte ich nicht
die leiseste Ahnung, wie ich die Songaufnahmen für meinen CD Release am 30.
November hinkriegen sollte, den ich ja fröhlich im August auf meiner Webseite
ausgerufen hatte, bevor ich nach New York geflogen bin. Es ging immer schon um
"einfach Machen, egal was am 30. Nov da ist". Und meine Songs waren
fertig, aber die Optionen für Aufnahmen bis dahin hatten sich gerade
zerschlagen. Dirk guckt sich also das
Appartment an und bietet mir an, sich am Wochenende um mit mir die Songs einzuspielen.
Yeaiih!  

   

 Am Freitag dann in
seinem kleinen Studio von  ELKARTPRODUCTION ,
habe ich meine Songs live eingespielt, mit seiner Gitarre Eugene (hier löste
sich ein weiteres kleines Problem, weil meine Schrubbelstraßengitarre sich
sogar während der Songs verstimmt und nicht gerade für Aufnahmen geeignet ist),
die nicht nur gut klingt, sondern auch gut aussieht und leicht zu spielen ist;
Ich spielte also meine Songs ein, ein-zwei Durchgänge und fertig und es hat
großen Spaß gemacht in der kleinen Aufnahmebutze zu sitzen und mich wie Madonna….oder… Nina
Hagen… oder…Susan Boyle zu fühlen, während Dirk in rasender Geschwindigkeit die
Aufnahmen bearbeitete und in tollen Sound verwandelte (wovon ich eine Woche
vorher nur träumen konnte). Alles klappte perfekt für meine Lieblings- und
Spaß-Songs, aber mit "Breaking free" war ich weiter unzufrieden mit
meinem Gitarrespiel. Also übernahm Dirk die Gitarre und gleich beim ersten Mal
funktionierte der Song großartig und alles viel auf seinen Platz, so wie ich es
immer schon im Ohr hatte. Und dazu filmte er mich aus allen möglichen
Perspektiven und schnitt davon ein Musikvideo - wieder superschnell und
entspannt zugleich!!! 

   

 Also, vier Songs
aufgenommen am Freitag/Samstag, was war mit dem fünften? Der fünfte nervte mich
schon ein paar Wochen. Ein Ohrwurm, den ich nicht loswurde, Chorus, Vers,
wollte irgendwie, dass ich damit was
anfange, aber eben nie mehr. Und denken hilft beim Songwriting gar nicht. Es
kommt einfach, wenn es will. Donnerstagnacht dann, ich lag schlaflos im Bett,
auf einmal war die Melodie für den Vers da und ich sprang aus dem Bett und nahm
es schnell mit dem Handy auf. Jetzt
fehlten also nur noch Text und der gesamte Ablauf. Am Sonntag kam schließlich
alles zusammen - ohne Denken - und ich rief spontan Hans an, mein Pianogott,
wie ich immer sage, weil er jede Harmonie in einen raffinierten jazzigen Sound
verwandeln kann. Und ich hatte Glück, er konnte ab Sonntag spät abends. Also
spielten wir den Song bis 3 Uhr nachts rauf und runter bis wir schließlich mit
der allerletzten Version ("komm, wir machen´s jetzt nur noch einmal!")
eine live eingespielte Version hatten, die ich als 5. Song für den CD Release
präsentieren mochte. Life is good!!  

   

 Und ja, das Leben
ist ein Wunder!! Das war meine Erfahrung der vergangenen Woche(n), was immer
ich brauchte, es kam einfach zu mir auf wunderbaren und verwundernden Wegen.
Auch wenn ich gerade soooo müde bin, es hat wahnsinnig Spaß gemacht und war
nicht ein bisschen anstrengend. Jetzt ist also die Musik zum Download bereit
auf  http://tillytiger.bandcamp.com/ 
und das Video ist auf meiner  Website/Youtube .
 

   

 Ich kann dir nicht
sagen wie glücklich ich bin, dass ich jetzt 5 eigene Songs habe, aufgenommen in
einer ersten "Dry Experiment Version" und wie toll es sich anfühlt,
es pünktlich zum versprochenen Zeitpunkt geschafft zu haben:-) Egal was passiert,
die Aktion zählt!! 

   

 Heute also, I
celebrate, with joy !! Machst du mit?!!  

 Prost, Tilly 
 ]]></description><pubDate>Tue, 30 Nov 2010 14:12:56 +0100</pubDate><category>Mein Musikabenteuer im Winter</category></item><item><title>Verfolger gesucht</title><link>http://iloapp.tillytiger.com/blog/blogdeutsch?Home&amp;post=12</link><description><![CDATA[  Hiii, 

   

 Heute habe ich mich
einen Tag lang mit bloggen, facebooken, twittern und Co beschäftigt. Und genau
das könnt ihr jetzt. Auf meine Webseite gehen, und mich verfolgen. Social Media
hat Positiv-Stalking salonfähig gemacht und die wir berühmt werden möchten stellen
jedes nur mögliche Tool zur Verfügung. Bei meinen Videoklicks auf Youtube bin
ich außerdem kurz vor der 1000!!! Wow!! Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist.
Aber langsam. 

   

 Erstmal düse ich
jetzt ins Studio von Dirk von  Elkartproduction  und
mache mit ihm meine TTTV-unplugged CD Retreat Experiment Session. Und wenn dann
am Dienstag 30. November wie versprochen mein erstes CD Experiment im Netz
steht, dann können wir feiern - Happy Stalking - Happy Birthday - und machen
das Leben zu UNSERER Party. 

   

 See you later, 

 Tidelly 
 ]]></description><pubDate>Fri, 26 Nov 2010 20:36:55 +0100</pubDate><category>Eine kleine Wintermusik</category></item><item><title>Fast November - zurück in Hamburg</title><link>http://iloapp.tillytiger.com/blog/blogdeutsch?Home&amp;post=11</link><description><![CDATA[ Hiii alle zusammmen,


   



 New York scheint
gefühlte Lichtjahre entfernt!! Seit 5 Wochen bin ich schon wieder in Hamburg,
und der Herbst startete unbarmherzig in der Sekunde, als ich den Fuß am
Flughafen Hamburg auf den Boden setzte. Das Leben geht wieder drunter und
drüber seitdem. Das alltägliche Leben hat mich zurück - mit all den
ToDo-Listen, Routinen und "Nichtvergessenzu…´s". Wenn ich heute
zurückblicke merke ich umso mehr, was für ein Geschenk diese 3-wöchige Reise
nach New York war. Es war eine Pause zur Inspiration. Jeden Tag und jede Minute
nur dazu da, meinen eigenen Bedürfnissen und meiner Intuition zu folgen, ja,
diese Intuition erst wieder hören zu lernen nach einer langen Zeit. Und die
Zeit hat auch das länger schon schlummernde Vertrauen wiedererweckt, dass mir
alles wird gegeben werden, was ich brauche, auf dem Weg meinen Traum zu leben.  



   



 Manchmal muss ich
mich dann wieder fragen: Was ist mein Traum? Einer meiner neuen Songs -  "get fucking rich" 
- den ich Anfang Oktober bei der ersten internationalen Newcomer Nacht
"Get lights with music" in Hamburg - großartige riesige Bühne,
neugieriges, fantastisches Publikum, viel viel Spaß - uraufgeführt habe,
 also, dieser eine Song
scheint einen Einblick in meinen Traum zu geben. Aber Geld an sich kann 
kein
Traum sein. Mein Traum ist es, meine Tage damit zu verbringen zu Singen,
 Musik
zu produzieren, jederzeit zu performen und aufzutreten und dabei Spaß 
zusammen
mit anderen zu haben . Und während ich das tue inspiriere ich andere, 
ebenfalls
ihren Traum zu leben. Egal wie verrückt sich der Traum anhören mag, 
wieviel jemand schon zu alt dafür meint zu sein, wie sehr jemand 
wichtige Voraussetzungen zu dem
Zeitpunkt nicht zu haben scheint. Herauszufinden, was der eigene Traum 
ist und
Schritte dahin zu tun, ihn zu leben ist ein Abenteuer und weckt deine
Lebendigkeit. Und das Geld fließt zu dir, weil du strahlst vor 
Lebendigkeit und
die Menschen um dich rum können das fühlen und sehen und fühlen sich 
davon
angezogen. Klingt schön, aber nicht sehr spezifisch. Und es braucht eine
Million Babyschritte, etwas Ausdauer während der Tiefs, die belohnt 
werden
durch die Momente, wenn die Dinge einfach im Fluss sind und du tun 
kannst, was
du liebst zu tun. In meinem Fall: Singen, glücklich sein durch die 
positiven
Schwingungen, in die mich Singen versetzt, über Träume und Abenteuer 
sprechen
und sie leben. 



   



 Um es also etwas
konkreter zu machen und nicht in esoterischem Blabla zu enden, habe ich mich
diese Woche für Ariel Hyatts´ " MusicSuccessin9weeks "
eingeschrieben. Das ist ein 9-wöchiges Online Programm, das die PR und die
Fangemeinschaft von Musikern ankurbelt und KünstlerInnen hilft, (mehr) Geld mit
der Kunst zu verdienen. Zunächst mal: Ich liiieebe autodidaktische Lern- und
X-Wochen-Programme. Vor ein paar Jahren habe ich das 12-wöchige Programm
"Der Weg des Künstlers" von Julia Cameron geliebt, Tilly Tiger ist
während des 12-wöchigen "Business Inkubator" von Martin Sage zur Welt
gekommen, ich biete mein eigenes 12-wöchiges Performance und Business Training
" Star
Force Team " an und jetzt bin ich gespannt, was ich während der nächsten 9
Wochen lernen werde, um mein Online-PR und -Marketing als Musikerin zu
entdecken.  



   



 Und das Konkrete
startete diese Woche mit dem Aufschreiben von Zielen. Also. In 5 Jahren will
ich als Tilly Tiger, die singende Coach und coachende Sängerin, bekannt sein,
meine eigene Show haben mit meiner eigenen Musik (jedoch noch viel mehr als
das) und ich will eine "Ranch" unterhalten mit Namen "Creative
Retreat", zu der offizielle und insgeheime KünstlerInnen für ihre Inspirationspause kommen um in die
Kunstform ihrer Leidenschaft und Wahl einzutauchen und um herauszufinden, wie
sie ihren Traum leben können. Wie hört sich das an? Schon konkreter als
Paragraph 3 oben. Aber ich habe das natürlich noch weiter runtergebrochen.
Damit will ich euch jetzt hier nicht langweilen. Oh, und ich will singen und
Spaß haben auf rieeesigen Bühnen. Pfffff. Wieviele Leute lesen derzeit meinen
Blog? Nicht so viele, oder?  



   



 Die kurzfristigen
Ziele bis zum Ende des Jahres sind ziemlich klar umrissen. Am 30. November soll
mein Album herauskommen. Und das wird die exklusive Vor-Online-Version der
Hochglanz-CD sein, die im Frühling 2011 erscheinen soll. Im Moment spiele ich
mit den 5 Songs für die Vor-Online-Version herum. Und am 4. Dezember gibt es eine
Release Party in Hamburg, wie versprochen. In Kürze gibt es nähere
Informationen. Und es dreht sich alles um den Spaß an der Sache. Es geht nicht
darum, perfekt sein zu müssen! Also, was immer ich bis zum 30. November fertig
habe, wir werden auf der Party zusammen Spaß haben. Und wenn ich so verrücktes,
wahnwitziges Zeug machen kann, kannst du deinen Traum erst recht leben :-). 



   



 Bis die Tage! Tilly 
 ]]></description><pubDate>Tue, 26 Oct 2010 11:56:49 +0200</pubDate><category>Mein Musikabenteuer im Winter</category></item><item><title>Noch 2 weitere Tage NY feiern</title><link>http://iloapp.tillytiger.com/blog/blogdeutsch?Home&amp;post=10</link><description><![CDATA[ Hii,  ich muss leider los, die Übersetzung für meinen Eintrag auf Englisch muss ich später nachholen. Sorry.   Tilly  
 ]]></description><pubDate>Tue, 14 Sep 2010 19:31:43 +0200</pubDate><category>Mit Gitarre streunen</category></item><item><title>Vibrating on high</title><link>http://iloapp.tillytiger.com/blog/blogdeutsch?Home&amp;post=9</link><description><![CDATA[  Hiiii! 

   

 Was für ein cooles
Wochenende! Freitagabend war ich zum Dinner in einem Thai Sushi Restaurant und
habe Howard kennengelernt. Ein sehr spezieller Typ, den man kennen muss, weil
er alles weiß und jeden kennt. Wir hatten nette Gespräche zusammen: a Paar Reisende
(alles Frauen), und ein paar New Yorker (alles Männer; ich glaub ja nicht an
Zufälle…!) Es ist eine großartige Institution, diese Freitagabend Dinner und
Howard veranstaltet sie schon seit 9 Jahren! Danach war ich noch in einer
dieser Tower Bars ganz oben im Wolkenkratzer, wo man ganz Manhattan bei Nacht
überblicken kann. Ich kann allerdings nicht näher als 5 Meter an die Fenster herangehen, weil
ich Höhenangst habe.  

   

 Am Samstag bin ich
wieder umgezogen in ein kleines gemütliches Appartment. Jetzt bin ich wieder
jederzeit online und muss nicht ständig zu Starbucks laufen. Mache ich aber
trotzdem um meinen geliebten Zitronenkuchen zu bekommen. Ich bin Abenteurerin
und liebes es, neue Sachen auszuprobieren. Aber es gibt einige Gewohnheiten,
durch die ich mich in Nordamerika zuhause fühle. Kaffee bei Starbucks ist eine
davon. Abends war ich nochmal eingeladen in eine der hippen Tower Bars mit
funky Musik, schön angezogenen Menschen und ich hatte tolle Gespräche.  

   

 Und ich bin pleite.
Ja, ich habe es gewusst und vorhergesehen, dass irgendwann der Zeitpunkt kommen
würde auch mit der Unterstützung von sovielen Leuten. Und das hilft auch! Denn
jetzt muss ich mich wirklich darauf fokussieren, Dinge gebacken zu kriegen.
Darauf, zu performen und meine Gelddose aufzustellen. Darauf, schon jetzt die
nächsten Projekte in Hamburg anzukurbeln. Darauf, die Möglichkeiten für
Coaching und Trainings in New York zu erkunden und schon jetzt dafür Kontakte
zu machen. Darauf, trotzdem zu entspannen und Spaß zu haben. Als ich also
heute Morgen meine Situation realisierte, habe ich mich sofort nach draußen auf
die Straße begeben und habe angefangen zu singen.  

   

 Ich habe mich heute
wieder wie ein Straßenhippie gefühlt. Ich habe an der 5th Avenue gesungen und
Horden von Menschen eilten vorbei auf dem Weg von oder zu den großen
Designerläden. Die meisten haben es gar nicht beachtet. Aber einige, viele
sogar, haben mir ein tolles Gefühl gegeben, mich angelächelt, den Daumen hoch
gezeigt, haben mich angesprochen, waren neugierig, interessiert, beeindruckt,
haben ihre eigene Geschichte erzählt.  

   

 Danach bin ich nach
Brooklyn zur "Open Mic Night" (offene Bühne) in Pete´s Candy Store
gefahren . Es war eigentlich schon zu spät, um sich noch auf die Liste setzen
zu lassen, aber der Typ, der die Liste verwaltete, dachte darüber nach, ob er mich
vielleicht noch unterbringen kann. Es ging schon dem Ende zu und ich entspannte
mich gerade, mit einem Gläschen Wein in der Hand, dachte, ich komm dieses Mal
eh nicht mehr dran. Denkste! Plötzlich kommt der Typ zu mir und meint, ich sei
nach 3 weiteren Auftritten dran. Huuaaa! Schnell noch zur Toilette und als ich
zurück war, wurde ich schon aufgerufen. Da stand ich also am Mikrofon und mit
meiner Gitarre, die ich wirklich nur rudimentär spielen kann (ich nutze sie
mehr, um die Akkorde zu meinen Melodien zu kreieren). Es war also Premiere für
meinen neuen Song "Vibrating on high"! Mann, war ich "vibrating
on high" :-) Hab´s mit dem Text verhauen hier und da, die Akkorde
vergessen, weitergemacht mit Fingerschnipsen und nur Singen. Also um ehrlich zu
sein die schlechteste Peformance unter all den Talenten. Aber ich hatte richtig
Spaß! Und die Zuschauer waren ganz bei mir. Cool! Es entwickelt sich gerade
alles und ich steh am Anfang, im Moment dreht sich alles darum, es einfach zu
tun. Und dann, ich kam zu meinem Stuhl zurück, hat auch noch mein Vorsitzer 4$
verloren. Das habe ich als Zeichen interpretiert! Hab Spaß, tu, was du am
liebsten tust und das Geld wird kommen.  

   

 Und übrigens, die
Bar war in Williamsburg, eine Gegend in Brooklyn, die mir wie Ottensen zu
Hamburg erscheint. Wenn ich die Chance hätte, dort zu leben, würde ich in
dieser Gegend wohnen wollen. Es ist außerhalb des Stadtrummels, und doch immer
noch dicht genug dran. Und es gibt einen gigantischen Park umringt von kleinen
netten Cafés.  

   

 Morgen ist dann
Strand Tag am Coney Island Beach. Ich will ein paar Filme aufnehmen an den
schönen Plätzen, die typisch sind für New York, um sie später zu einem
Musikvideo zu einem meiner neuen Songs zusammenzuschneiden, und dies wird der
erste Ort sein.  

   

 Und jetzt will ich
noch herausfinden, wie ich einen Film für euch zusammenschneiden kann, den ich
dann auf Youtube stelle.  

   

 Also gute Nacht
jetzt.  

 Und denkt doch mal
drüber nach: Was macht das Leben zu DEINER Party? 

 Tilly 

   

   
 ]]></description><pubDate>Mon, 06 Sep 2010 07:10:29 +0200</pubDate><category>Mit Gitarre streunen</category></item><item><title>Party Freitag</title><link>http://iloapp.tillytiger.com/blog/blogdeutsch?Home&amp;post=8</link><description><![CDATA[  Hallo Leute, 

   

 Ein weiterer heißer,
feuchter Tag in NY. Obwohl es windig ist und alle darauf warten, dass Hurricane
Earl durch die Stadt fegt. Es ist "Labour Day" Wochenende und die
Leute sind dabei, die Stadt für ein langes Wochenende zu verlassen. Naja, hier
gibt´s immer genug Leute und Krach, ich mache mir also keine Sorgen, dass ich
mich einsam fühlen könnte. 

   

 Dies war meine
kreative Power-Woche. Ich bin die Viertel in New York mit meiner Gitarre und
meinem Rucksack rauf und runtergelaufen. Habe hier und da gesungen, viele
Stunden sogar, aber ich bin nicht rausgeprescht auf die Straßenbühne und habe
die Leute angebrüllt. Die Aufmerksamkeit war da, wo ich meine Stimme im Singen
erhoben habe und das ist der größte Spaß. Die gute Sache ist: Ich war gestern
beim Friseur und sehe toll aus. Hey, kann ich bitte meinen persönlichen
Hairstylist jeden Morgen haben? Und ich habe gestern meinen 4. Song
geschrieben. Und spät nachts habe ich sie zuhause alle aufgenommen, damit ich
nicht alles durcheinander kriege. 

   

 Wann immer ich die
Bewertungen ziehen lassen, was ich alles hätte tun sollen oder was ich tun
muss, sind die Dinge im Fluss. Ich sitze in diesem großartigen kleinen
italienischen Restaurant in Greenich Village, esse gerade eine unglaublich
krosse Pizza und eins von diesen Mega-SUVs mit rundum verdunkelten Fenstern
rast mit heulendem Motor vorbei und ein cooler Groove schallt aus dem Fenster.
Und da ist sie, meine eigene Melodie, inspiriert von dem Groove, und der Text
dazu fließt nur so aufs Papier und ich nehme alles mit meinem kleinen
Handy-Recorder auf. Ein alter Mann schaut immer wieder rüber, irritiert und
neugierig, was ich da ständig in mein Handy summe. Ich muss den Namen des
Restaurants aufschreiben, damit ich die Geschichte erzählen kann, wenn der Song
berühmt ist :-) 

   

 Jetzt also,
aufgepusht mit feinstem Starbucks Koffein, nach (oh, schon) zwei Stunden Spaß
mit Chatten quer durch die Welt, ziehe ich los in einen weiteren Manhattan Tag.
Ich bin zu einem Dinnertreff eingeladen, der jeden Freitag stattfindet. Und ich
bin neugierig, den Gastgeber Howard zu treffen, der mir empfohlen wurde als
jemand, der etwas verrückt ist und alle möglichen Leute zusammenbringt. Hört
sich nach einer spannenden Person an. Und ich brauche meine drei Stunden Dosis
laut Singen in der Stadt. Also los, auf zur Party… 

   

 Macht euch einen
großartigen Tag (oder eine tolle Nacht, je nachdem, wo ihr seid) 

 Eure Tilly 
 ]]></description><pubDate>Fri, 03 Sep 2010 21:19:08 +0200</pubDate><category>Mit Gitarre streunen</category></item><item><title>Der kleine Geniegeist</title><link>http://iloapp.tillytiger.com/blog/blogdeutsch?Home&amp;post=7</link><description><![CDATA[  Ich sitze wieder bei
Starbucks, nahe Ground Zero in Lower Manhattan, mit meinem kleinen Rucksack,
der Gitarre darauf abgelegt und meinem Laptop vor mir. I bin gerade total
inspiriert von Elizabeth Gilbert, der Autorin des großartigen Buches "Eat
love pray". Sie spricht über Genie und Kreativität auf einer TED Konferenz 

   

  http://www.ted.com/talks/elizabeth_gilbert_on_genius.html  

   

 Sie erzählt von dem
kleinen Genie, den Künstler haben und vergleicht diesen mit "Dobby",
dem kleinen Hausgeist von Harry Potter, und wie das Genie einen aktiven Part
dabei übernimmt, kreative Eingebungen zu empfangen, die dann Teil des nächsten
Songs oder des nächsten Gedichtes oder des nächsten Buches werden. Zu mir hat
letzte Nacht und auch schon am Tag auch der kleine Geniegeist gesprochen. Ich
kreiere schon meinen dritten Song "Chill baby don´t worry".  

   

 Ich treffe ständig
Leute auf der Straße, nur weil ich meine Gitarre mit mir herumtrage. Und
natürlich, wenn ich sie spiele. Es klappt immer besser, mich selbst zu
begleiten und ich nutze sie sonst als Drum Base und singe weiterhin meine
Lieblingssongs acapella. Gestern, im Fahrstuhl vom Hilton, fragte eine Gruppe
von Touristen, was ich denn singe. Also fing ich an "Ceeeeleebrate good
time come on!" zu singen und sie stimmten mit ein und verließen guter
Laune den Fahrstuhl.  

   

 Ich hab außerdem
riesige Blasen an den Füßen vom herumlaufen in Manhattan auf
Hackenschuhen. Also habe ich mich heute
entschieden, mal bequeme Schuhe anzuziehen :-)  

   

 Also los zur
nächsten Ecke zum Singen für NY.  Bis später, Tilly  

   
 ]]></description><pubDate>Wed, 01 Sep 2010 21:10:51 +0200</pubDate><category>Mit Gitarre streunen</category></item><item><title>Ankunft in New York</title><link>http://iloapp.tillytiger.com/blog/blogdeutsch?Home&amp;post=6</link><description><![CDATA[  Hi,  

 In den letzten Tage
war ich mehr mit empfangen beschäftigt als mit senden. Ich würde es nicht
entspannen nennen, was ich heute am heiligen Sonntag mir erlaube zu tun. 

   

 Ich bin also
herzlich empfangen worden und habe ein Bett in der Wohnung von der Freundin
einer Freundin und eine unterstützende Hand bekommen für alles was ich brauchte
. Ich habe mir sofort eine Handykarte angeschafft (917-216-8758) und ich
bekomme ständig Kontakte und Tipps, wo und wie ich für zwei Wochen ein Zimmer
mieten könnte und was ich ausprobieren sollte oder was ich mir unbedingt
angucken muss. Ich bin unterwegs mit meinem riesigen Rollkoffer und meinem
Rucksack und viele Leute haben mir großzügig ihre Couch angeboten. Jede Nacht
hat es wieder ganz einfach geklappt während am Tage noch gar nicht klar war, wo
ich bleiben könnte. Ich bin mit Freunden einige Male zum Abendessen gewesen und
hatte Spaß und leckeren Wein. Ich bekomme jeden Tag kostenlosen W-Lan Zugang
bei Starbucks, mein Büro mit Zweigstellen an jeder Ecke in der Stadt. Und ich
schenke ihnen ein kleines Vermögen mit "tall Café Lattes" und
"tall non sweetened iced tea passion fruit". Neulich wurde ich wieder
gefragt "Was kann ich für Sie tun?" und, ganz in Gedanken versunken,
antwortete ich "einen Kaffee" und erntete einen etwas befremdeten
Blick. 

   

 New York ist cool
und heiß und freundlich und eine Explosion für die Sinne. Ich liebe diese
Stadt. Sie vibriert, ist sehr nordamerikanisch und sehr kosmopolitisch. Und
dann im Central Park kann ich ganz vergessen, dass ich mitten in der Großstadt
bin. Ich hab ständig Osten und Westen durcheinandergebracht, so dass ich, vom
Flughafen kommend, 2 km mit meinem riesigen Rollkoffer den ganzen Weg bis zu
einer Seite zu Hausnummer 173 gelaufen bin (Osten), aber als ich nur 171 finden
konnte dämmerte mir, dass die Erinnerung an die Google-Karte zur Orientierung
(links von der Station) doch nicht ausreichte, um meinen Weg zu finden. Am
anderen Tag verpasste ich fast eine Freundin zum Dinner, die vor Nummer 173 auf
der Ostseite wartete, während ich vor Nummer 173 im Westen stand. Mittlerweile
ist die Orientierung nicht wirklich besser, aber ich vergewissere mich immer,
indem ich Leute frage und habe dabei die nettesten Unterhaltungen. 

   

 Heute also, während
der Tiger noch am Schlafen ist, erlaube ich mir etwas Ausruhen, bevor die neue
Woche beginnt. Meine Couch für heute Nacht ist gesichert. Der Bekannte hat
außerdem, es gibt keine Zufälle, eine Gitarre, die ich leihen kann, nachdem ich
meine am Hamburger Flughafen lassen musste. Ich bitte das Universum immer noch
um einen dauerhaften Platz zum Schlafen und ich habe einige Optionen, die noch
offen sind. Und wenn nichts davon hinhaut, werde ich wohl meinen Koffer nehmen
und ein Spiel daraus machen müssen, dass ich auf meinem Koffer auf der Straße
performe. 

   

 Grüße aus dem
"Großen Apfel" 

 Tilly  
 ]]></description><pubDate>Mon, 30 Aug 2010 00:45:46 +0200</pubDate><category>In der Luft</category></item><item><title>Über den Wolken</title><link>http://iloapp.tillytiger.com/blog/blogdeutsch?Home&amp;post=5</link><description><![CDATA[  Hoch über den
Wolken, blauer Himmel, endlose Weite, keine Angst, innere Ruhe. Ich bin so
dankbar für diese Chance, drei Wochen lang meiner inneren Stimme lauschen zu
können und meine Mission und meinen Traum noch klarer zu kriegen und weiter dafür zu gehen. Und ich
bin gesegnet mit so vielen Freunden und Gleichgesinnten, die mich immer wieder
bestärkt haben, diese Reise zu machen und sehr großzügig dazu beigetragen
haben, dass ich sie verwirklichen konnte. Ich danke jedem/r einzelnen von euch
für dieses großartige Geschenk! 

   

 In diesem
unbegrenzten Raum hier oben bin ich erfüllt von Freude und Dankbarkeit. Das
Leben ist ein Geschenk. Und jede/r Einzelne hat eine ganz spezielle Gabe, die
er/sie geben kann. Also gehe ich weiter, um herauszufinden, was ich zu geben
habe und wie. 

   

 Auf unserem Weg zum
Flughafen brach ein riesiger Regenbogen durch die grauen Hamburger Wolken. Und
eine bekannte Hamburger Tageszeitung, MOPO, hat heute eine Sonderbeilage mit
dem Titel "Lebe deinen Traum". Erstaunlich, wieviele "Zeichen"
und "Zufälle" oder "Synchronizitäten" mir gerade auffallen.
Das ist wie das "Gelbe-Auto-Syndrom" oder sich selbst erfüllende
Prophezeiungen. Ich kreiere mir die Realität und verbinde mich mit den
Elementen, die zu meiner gewünschten Realität passen. 

   

 Mein Kopf lässt
permanent neue Ideen und Bilder hochpoppen. Was ich in New York tun will. Wie
ich meine Dienstleistungen als Sängerin, Performerin und Coach weiterentwickeln
kann. Wen ich kontaktieren will. Wie ich neue Kontakte machen kann. Wie ich
mich herausfordern kann und Sachen tue, die ich normalerweise nicht tun würde.
Das ist ein aufregendes Gefühl. Und zur gleichen Zeit merke ich, wie mein Geist
mich beschäftigt hält mit Denken, auch wenn es aufregende Gedanken sind. Ich
muss es also umdrehen und aufpassen, dass ich meinen Geist beschäftigt halte,
während ich den tieferen Impulsen lausche. Was will ich wirklich? 

   

 Erstmal einen Café
latte. Chill baby, don´t worry. No hurry. 
 

   
 ]]></description><pubDate>Wed, 25 Aug 2010 12:52:20 +0200</pubDate><category>In der Luft</category></item></channel>
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